Trinkbarer Umweltschutz

Unsere Kooperation mit Bio-Landwirt Bobbert

Veränderung beginnt im Kleinen und im Idealfall direkt vor der eigenen Haustür. Deshalb setzen wir im Einzugsgebiet unserer Quellen auf ökologischen Landbau und bewahren gemeinsam mit Bio-Landwirt Rüdiger Bobbert ein gutes Stück regionaler Natur. Als Lieblingswassser von Mutter Natur ist Umweltschutz und die Bewahrung natürlicher Lebensräume eine Herzensangelegenheit von Carolinen. Wir haben uns deshalb entschlossen, im Einzugsgebiet unserer Quellen den ökologischen Landbau mit seinen vielen positiven Auswirkungen auf Natur, Mensch und Tier zu fördern. Unser kompetenter Partner auf diesem Weg ist Bio-Landwirt Bobbert, der sich dem Wirtschaften in geschlossenen Kreisläufen nach den Standards des Bioland-Verbandes verschrieben hat.

Erhalt und Förderung der Bodenfruchtbarkeit

Die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Böden ist die Lebensgrundlage für uns und kommende Generationen. Bio-Landwirt Bobbert legt bei der Bewirtschaftung deshalb größten Wert auf vielfältige Fruchtfolgen, in der Regel mit sechs verschiedenen Kulturen. So wird systematisch eine lebendige und nachhaltige Bodenstruktur aufgebaut. Ebenso elementar ist der Verzicht auf synthetischen Dünger. Die Äcker rund um das Carolinen-Quellgebiet werden ausschließlich mit hofeigenem Dünger und organischem Stickstoffdünger versorgt.

Erhalt und Förderung der Artenvielfalt

Durch intensive Landwirtschaft und Monokulturen werden unsere Acker- und Wildkräuter mehr und mehr zurückgedrängt, der natürliche Lebensraum für Insekten und Vögel geht dabei verloren. Allein Bienen bestäuben 80% der Pflanzen und sind unersetzlich für den Erhalt unserer Natur. Der Biolandbau legt daher das Augenmerk auf geringe Bestandsdichten und durchlüftete Reihen. Die Beikräuter (ugs. Unkräuter) in den Ackerkulturen werden mit Hacke und Striegel lediglich so weit reguliert, dass sich die Kulturpflanzen ungehindert entwickeln können. Die Auswirkungen sind beeindruckend. Auf ökologisch bewirtschafteten Flächen leben ca. zwei- bis dreimal so viele Ackerwildkrautarten, fast doppelt so viele Laufkäfer, Kurzflügler, Spinnen und Schmetterlingsarten und ungefähr achtmal so viele Vögel wie auf konventionell bewirtschafteten Flächen.

Schutz des Klimas

Grundsätzlich trägt der Biolandbau durch den Aufbau gesunder Böden zu einer natürlichen Regulierung des Klimas und Wasserhaushaltes bei. Darüber hinaus bedeutet Kreislaufwirtschaft, dass in erster Linie regionale Betriebsmittel eingesetzt werden und dass kurze Transportwege sowie der sparsame Umgang mit nicht regenerierbarer Energie im Vordergrund stehen. Konkret wird durch ökologischen Landbau im Schnitt 64 Prozent weniger fossile Energie verbraucht und die CO2-Emissionen, die vor allem bei der Herstellung von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln an-fallen, um 62 Prozent reduziert.

Wir finden, das sind viele gute Gründe, um sich für Trinkbaren Umweltschutz und das Lieblingswasser von Mutter Natur zu entscheiden.